Erfolgstipps von Führungskraft zu Führungskraft – aus dem Leadershipalltag

Es ist der Tag, der alles verändert. Schluss mit dem Leben als Sachbearbeiter, endlich Führungskraft – endlich Chef. Am Monatsende gibt es mehr Geld und Mitarbeiter erledigen einen großen Teil der bisherigen Arbeit. Mit diesem Tag nimmt dann allerdings auch die Verantwortung zu. Der Alltag läuft anders ab als bisher. Wer gut vorbereitet sein will, wenn dieser Tag kommt, fängt am besten rechtzeitig damit an, sich mit dem Chefalltag zu beschäftigen.

Leif Ahrens versorgt die Führungskräfte von morgen mit Einblicken in das Leben im Chefbüro. Für sein Portal leadershipclub.de fragt Leif Führungskräfte, wie deren Alltag abläuft, was an Herausforderungen wartet und wie sie damit umgehen. Heute frage ich bei Leif nach, was da so verraten wird.

Leif, Du hörst die Antworten ja aus erster Hand. Wie viele Kontakte hat so eine Führungskraft?

Das ist ganz unterschiedlich. Manche kommen mit wenigen Kontakten aus. Diese kleinen Netzwerke werden dann aber sehr intensiv gepflegt und genutzt. Und Du sagst es auch immer wieder: Es kommt auf die Qualität an, nicht auf die Quantität. Von den Personen, die mir für einen leadershipclub.de-Podcast Rede und Antwort gestanden haben, hat niemand eine Zahl genannt, wie viele Personen das Netzwerk umfasst. Aber alle, die erfolgreich sind, wissen für alle Fragen, die sich ihnen täglich stellen, eine Person, die sie sofort kontaktieren können. Und daran bemessen sie den Wert ihres Netzwerkes.

Ob das Netzwerk groß oder klein ist, sagt allerdings nichts darüber aus, wie sich die Personen im Netzwerk verändern. Wie viele kommen, wie viele gehen?

Die Welt der Führung ändert sich unglaublich schnell. Das gilt auch für die Menschen, die eine Führungskraft kennenlernt. Auf einer Messe oder einem Kongress tauscht man mit vielen neuen Menschen Visitenkarten. Die neuen Kontakte sind interessant, müssen aber direkt gepflegt werden, sonst schläft der Kontakt wieder ein. An der Tatsache ändert sich auch durch Social Media nichts. Und nichts ist besser als ein vertrauter alter Kontakt.

Worüber reden Deine Podcast-Gäste denn so untereinander?

Da bin ich ja leider nie dabei. Aber zwei Dinge höre ich von Führungskräften immer wieder: „es wird schwieriger, als Person sichtbar zu sein“ und „die Zeit ist immer zu knapp“.

Führungskräfte müssen immer mehr Zeit darauf verwenden, gute Entscheidungen zu treffen. Sie müssen die Fähigkeit haben, Informationen aufzunehmen, zu bewerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mit der erhöhten Schlagzahl der Entscheidungen sinkt die Zeit, die für die Vorbereitung zur Verfügung steht. Da braucht es ein Umfeld, mit dem vertrauensvoll zusammengearbeitet werden kann.

Gleichzeitig müssen Führungskräfte aber auch immer mehr „Persönlichkeit“ sein. Sie müssen ihren Weg gehen und der Weg muss zu ihnen passen. Wer immer nur kopiert, was etwa der Vorgänger auf der Position getan hat, zeigt null Persönlichkeit. Wer etwas wagt, zeigt Kante und damit auch Persönlichkeit. Wichtig ist, dass man keine Angst vor Fehlern hat. Nur aus ihnen kann man lernen. Aber keine Kardinalfehler machen, bitte. Sondern lieber häufig ein überschaubares Risiko eingehen.

Wenn Führungskräfte vernetzt sind und sich austauschen, warum hast Du Dein Portal leadershipclub.de gegründet?

Weil jede Führungskraft über ein Netzwerk hinaus regelmäßig Inspiration braucht. Am besten von Menschen, die ein ähnliches Leben leben. Jeder Chef führt anders. Das siehst Du ja, wenn ein Vorgesetzter das Unternehmen verlässt. Mit dem Nachfolger/der Nachfolgerin weht nicht nur frischer Wind, sondern kommen auch neue Abläufe auf die Tagesordnung. Wenn sich das Umfeld ändert, tut es gut, auf die Erfahrung von Menschen zurückgreifen zu können, die man nicht selbst unbedingt kennen muss und auch niemals kennenlernen würde.

Wir laden jeden Monat Persönlichkeiten zur Podcast-Produktion, bei denen man nicht mal eben so ins Büro spazieren kann. Top-Manager wie Christoph Keese (Executive Vice President Axel Springer SE) oder Alexander Würfel (Vice President Global Marketing bei Abbvie Inc.) haben sich aber die Zeit genommen und verraten bei uns Kniffe aus dem Leben eines Leaders. Es lohnt sich, da mal reinzuhören.

Wer einen Premium-Podcast bei Dir hören will, braucht einen Zugang. Woher soll man wissen, ob es sich lohnt, einen Zugang zu kaufen?

Wir haben einen Premium-Podcast in voller Länge und für alle online gestellt. Es ist unser erster Podcast gewesen und der wird auch immer zugänglich bleiben. Von den aktuellen Produktionen suchen wir interessante fünf Minuten aus und die kann jeder hören – quasi als Appetithappen.

Wie sucht leadershipclub.de Gäste aus?

Die Personen, die wir einladen, sind bekannte Persönlichkeiten aus großen Unternehmen. Die Bekanntheit der Marke ist für uns ein Kriterium, weil erfolgreiche Marken von erfolgreichen Menschen geführt werden. Von denen kann man viel lernen. Daneben ist eine kantige Persönlichkeit interessant. Wer im Podcast polarisiert, hat das Zeug, Menschen zu bewegen. Besonders, wer in absehbarer Zeit eine Führungsaufgabe übernimmt, sollte hier zuhören. Übrigens ermöglicht leadershipclub.de auch den Blick über den Tellerrand. Wer einen Zugang hat, hört ja auch Tipps und Tricks von Menschen aus ganz fremden Branchen.

Jede Führungskraft macht Seminare, liest Bücher. Was bringt da ein Premium-Podcast auf leadershipclub.de?

Zeit ist bei uns allen knapp. Wie viele Bücher liest Du im Monat? Wie viele Bücher erscheinen überhaupt im Jahr, die Dich weiterbringen? Das Bedürfnis nach schneller und zielgerichteter Information zu bedienen, ist unser Ziel. Mein Portal stellt sicher, dass Du jeden Monat einen neuen Podcast und damit das Wissen von einem charismatischen Manager/Unternehmer hörst. Im Podcast bringen unsere Gäste Themen auch viel lebendiger rüber, als ein Buch das jemals schaffen kann. Wie in einem Gespräch mit einem guten Freund – oder einem Ratschlag von einem engen Vertrauten.

Und Seminar ist ein gutes Stichwort: Der Zugang zum Podcast-Archiv ist eine interessante und günstige Ergänzung zu Seminaren.

Der Zugang kostet im Jahr 249 Euro. 12 Mal produzierst Du einen Podcast und stellst ihn online. Ich kenne kein Seminar, das 12 Stunden Wissen für diesen Preis bietet.

Da hast Du Recht. Von der Warte aus ein Alleinstellungsmerkmal.

Deine Gäste gewähren Dir Einblicke in ihr Leben. Was hat Dich in Produktionen erstaunt/überrascht?

Wie offen Antworten gegeben werden. Der Spirit der Podcasts ist immer „was mir geholfen hat, könnte Dir auch helfen“. Und mit jedem Gast und jedem Premium-Podcast wird das Portal so eine wertvollere Quelle an Ideen für Führungskräfte.

Ich bin gespannt, mit wem Du in den nächsten Monaten einen Podcast für Dein Portal produzierst. Ich werde immer mal reinschauen und reinhören. Leif – danke für das Gespräch.

 

 


Artikel auf Rechtschreibung, Grammatik und Stil geprüft von Annette Winkel
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Über den Autor

Joachim Rumohr ist Hamburger und Nordlicht mit Leib und Seele. Er hat mehr als zwanzig Jahre Vertriebserfahrung und das Potential von XING bereits früh erkannt. Seit 2006 gibt er sein Wissen professionell als Berater, Trainer und Vortragsredner weiter. Sein Schwerpunkt ist die digitalisierte Geschäftsanbahnung mit XING und seit 2017 auch LinkedIn.

Rumohr wird in der Presse als „XING-Experte Nr. 1“ genannt. Er ist Autor des Bestseller-Buchs „XING optimal nutzen” mit rund 20.000 verkauften Exemplaren. Auf seinem Blog veröffentlichte er seit 2007 über 1.000 Fachartikel und wird in mehr als 30 Büchern namentlich als der XING Experte genannt.

Zehntausende Menschen haben seine Vorträge live erlebt. Er führte mehrere tausend Beratungen und hunderte Seminare durch. Mit seiner begeisternden Art steht er für motivierenden und nachhaltigen Wissenstransfer.

Heute lebt und arbeitet Joachim Rumohr in Mölln, der östlich von Hamburg gelegenen Kurstadt. Mölln gehört mit rund 19.000 Einwohnern zu den zehn schönsten Kleinstädten Deutschlands. In seiner Umgebung mit sehr viel Wald, Natur und Seen findet Joachim Rumohr seinen Ausgleich: In seiner Freizeit klettert Joachim Rumohr leidenschaftlich gern auf Bäume. Dabei nutzt er das Equipment von professionellen Baumpflegern und steigt so auf Bäume in bis zu 40 m Höhe.

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Ich habe bis heute kein wirklich funktionierendes und (mit meinen anderen PlugIns) kompatibles PlugIn für WordPress gefunden, mit dem ich die Standard-Kommentarfunktion in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung konform gestalten könnte. Ich habe mich daher zunächst entschieden die Kommentarfunktion abzuschalten und ein Formular für eine direkte Anfrage zu hinterlegen. Mal sehen, was die Zeit nach dem 25. Mai 2018 bringt und wie sich die ganze Situation entwickeln wird. Sobald es geht werde ich die Kommentare wieder einschalten.