Vier große Fehler beim Zuschneiden Ihres Profilbildes

Wussten Sie, dass Sie durch die Art, wie Sie Ihr Profilbild zuschneiden, kleiner, aggressiv, nicht vertrauenswürdig oder sogar unheimlich aussehen können? Hier sind einige Beispiele dafür, wie ein Profilbild falsch zugeschnitten wird:

1. Freiraum über dem Kopf lässt Sie auf Ihrem Profilbild kleiner wirken

So wirken Sie kleiner auf Ihrem Profilbild

Die Art, wie Sie Ihr Profilbild zuschneiden, kann Sie kleiner oder größer wirken lassen.

Wenn Sie auf dem Bild Platz über Ihrem Kopf lassen, erweckt dies den Anschein, dass der Betrachter des Bildes vor Ihnen steht und der Blick eher auf den Freiraum über Ihren Kopf fällt. Dadurch entsteht die Illusion, dass Sie kleiner als der Betrachter des Bildes sind. Daher empfehle ich Ihnen, das Bild direkt über Ihrem Kopf abzuschneiden. Schneiden Sie dabei keine Teile Ihres Kopfes ab, das könnte der Betrachter als irritierend empfinden.

2. Freiraum neben Ihrem Gesicht vermindert Ihre Wichtigkeit

Wie Sie Ihr Profilbild zuschneiden, lässt Sie wichtiger oder weniger wichtig wirken.

Wenn Sie viel Freiraum in Ihrem Bild haben – egal, ob links oder rechts -, wirken Sie weniger wichtig, fast schon so, als „verdienen“ Sie den gesamten Bildausschnitt nicht. Daher achten Sie darauf, dass Sie präsent im Zentrum des Bildes zu sehen sind. Das lässt Sie selbstbewusst und wichtig erscheinen.

3. Zu nah dran wirkt aufdringlich

Je nachdem wie Sie Ihr Foto zuschneiden, könnten Sie aufdringlich oder gar unheimlich rüberkommen.

Je nachdem, wie Sie Ihr Foto zuschneiden, können Sie aufdringlich oder gar unheimlich wirken.

Sehr nahe Fotos – die das Gesicht, aber nicht den Schulteransatz zeigen – geben einem das Gefühl von großer Nähe und Intimität. Es kommt einem dann so vor, als würde man direkt vor der Person stehen. Theoretisch wäre dies kein Problem und Vertrauen und Nähe sind beim Netzwerken ja auch sehr wichtig. Jedoch wird das Profilfoto auch sehr oft von Personen gesehen, die Sie noch nicht kennengelernt haben. Auf fremde Personen wirkt diese Nähe dann eher abschreckend; unterbewusst signalisiert es einem Gefahr und dadurch wird die Kontaktaufnahme dann eher gemieden.

Um das Aufkommen dieses Gefühls bei Besuchern Ihres Profils zu vermeiden, wählen Sie einen Bildausschnitt, bei dem nicht nur Ihr Gesicht, sondern auch ein Teil Ihres Kopfes und der Ansatz Ihrer Schultern zu sehen sind. Dadurch kreieren Sie für den Betrachter diese sichere Distanz, die auch beim persönlichen Kennenlernen gegeben ist.

4. Ein abgeschnittenes Gesicht lässt Sie hinterhältig wirken

Es wirkt, als würden Sie etwas verbergen wollen, wenn Sie nur einen Teil Ihres Gesichtes auf dem Foto zeigen.

Es wirkt, als würden Sie etwas verbergen wollen, wenn Sie nur einen Teil Ihres Gesichts auf dem Foto zeigen.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Hälfte des Gesichts auf dem Foto abzuschneiden, könnte es ja sein, dass auf der anderen Hälfte ein unangebrachtes Tattoo zu sehen ist, auch wenn dies eher unwahrscheinlich ist. Unterbewusst hegt der Betrachter jedoch genau diesen oder einen ähnlichen Verdacht. Sie wirken dann so, als würden Sie etwas vertuschen wollen, und das schafft Misstrauen.

Daher ist zu empfehlen, solche experimentellen Bildausschnitte zu vermeiden. Zeigen Sie Ihr ganzes Gesicht auf dem Profilbild, das lässt Sie offen und vertrauenswürdig wirken.

(Content-Quelle: mit freundlicher Genehmigung von www.photofeeler.com)

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Artikel auf Rechtschreibung, Grammatik und Stil geprüft von Annette Winkel
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Über den Autor

Joachim Rumohr ist Hamburger und Nordlicht mit Leib und Seele. Er hat mehr als zwanzig Jahre Vertriebserfahrung und das Potential von XING bereits früh erkannt. Seit 2006 gibt er sein Wissen professionell als Berater, Trainer und Vortragsredner weiter. Sein Schwerpunkt ist die digitalisierte Geschäftsanbahnung mit XING und seit 2017 auch LinkedIn.

Rumohr wird in der Presse als „XING-Experte Nr. 1“ genannt. Er ist Autor des Bestseller-Buchs „XING optimal nutzen” mit rund 20.000 verkauften Exemplaren. Auf seinem Blog veröffentlichte er seit 2007 über 1.000 Fachartikel und wird in mehr als 30 Büchern namentlich als der XING Experte genannt.

Zehntausende Menschen haben seine Vorträge live erlebt. Er führte mehrere tausend Beratungen und hunderte Seminare durch. Mit seiner begeisternden Art steht er für motivierenden und nachhaltigen Wissenstransfer.

Heute lebt und arbeitet Joachim Rumohr in Mölln, der östlich von Hamburg gelegenen Kurstadt. Mölln gehört mit rund 19.000 Einwohnern zu den zehn schönsten Kleinstädten Deutschlands. In seiner Umgebung mit sehr viel Wald, Natur und Seen findet Joachim Rumohr seinen Ausgleich: In seiner Freizeit klettert Joachim Rumohr leidenschaftlich gern auf Bäume. Dabei nutzt er das Equipment von professionellen Baumpflegern und steigt so auf Bäume in bis zu 40 m Höhe.

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Kommentare vs. DS-GVO

Ich habe bis heute kein wirklich funktionierendes und (mit meinen anderen PlugIns) kompatibles PlugIn für WordPress gefunden, mit dem ich die Standard-Kommentarfunktion in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung konform gestalten könnte. Ich habe mich daher zunächst entschieden die Kommentarfunktion abzuschalten und ein Formular für eine direkte Anfrage zu hinterlegen. Mal sehen, was die Zeit nach dem 25. Mai 2018 bringt und wie sich die ganze Situation entwickeln wird. Sobald es geht werde ich die Kommentare wieder einschalten.