Aktuelle Kommentare zu XING und LinkedIn

Im Rahmen meiner Challenge zwischen XING und LinkedIn habe ich in den letzten Wochen eine Vielzahl von Kommentaren gesammelt. In diesem Artikel habe ich diese zusammengetragen. Vielleicht finden Sie sich ja im ein oder anderen wieder. Interessant ist auf jeden Fall, wie unterschiedlich die Sichtweisen auf die Plattformen sind. Die Aussagen habe ich entsprechend in meinen Punktestand der Challenge übernommen.

Kommentare – pro XING

  • Ich nutze notgedrungen häufiger LinkedIn, weil ich sehr viele englischsprachige Kontakte habe. Wäre ich ausschließlich im deutschsprachigen Raum unterwegs, hätte ich wahrscheinlich kein LinkedIn-Profil. Verglichen mit XING finde ich LinkedIn armselig und vor allem zu Facebook-like. Außerdem ist mir das Netzwerk zu Recruiter-lastig.
  • Ich habe auf beiden Plattformen ein Profil, nutze fast ausschließlich XING. Ich will präsent sein für Interessierte und Kunden gewinnen.
  • Ich habe noch nicht wirklich verstanden, warum ich auf LinkedIn eine bezahlte Mitgliedschaft machen sollte. Das kommt nicht gut rüber. Ich tu mich bei LinkedIn schwer, passende Gruppen zu finden. Mein Traffic auf der Website von XING kommend ist sehr viel besser als von LinkedIn – Verhältnis 1 : 25. Auf XING poste ich auch in Gruppen.
  • Viele deutschsprachige Kunden sind noch nicht bei LinkedIn. Xing ist aktuell ja auch sehr aktiv außerhalb der Plattform mit Kongressen, Messen und Veranstaltungen, da passiert sehr viel. Die Suchfunktionen bei Xing sind dezidierter. Ich kann z. B. einen Studenten suchen, der aktuell auf der Suche nach einem Werkstudenten-Job ist, das geht bei LinkedIn nicht, außerdem sind bei LinkedIn weniger Young Professionals.
  • LinkedIn nutze ich sehr stiefmütterlich, weil mir Xing sympathischer ist und logischer/intuitiver erscheint.
  • Mein klarer Favorit ist XING, auch wenn mir hier nicht alles gefällt. Die Netzwerkerweiterung klappt aber hervorragend. LinkedIn bediene ich eher so nebenher …
  • Das trennt sich im Wesentlichen in national (eher Xing) und international (eher LinkedIn), so wie ich die Plattformen nutze. Aktiver bin ich auf Xing zuletzt.
  • Die Resonanz auf LinkedIn ist mehr als verhalten. Über Xing mache ich inzwischen sehr viel und damit erreiche ich heute doch immer wieder Menschen, die sagen: „Ich verfolge seit Wochen Ihre Beiträge, nun muss ich Sie mal anrufen.“
  • Auf jeden Fall Xing, lieber Herr Rumohr, und ich habe mich gerade als Premium-Mitglied bei LinkedIn abgemeldet. Ich finde LI sperrig, unübersichtlich, die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben, bereitet mir manchmal Kopfschmerzen. Toll sind die News bzw. Artikel zu den unterschiedlichsten Themen.
  • Ich nutze LinkedIn nicht viel, da es sich so falsch anfühlt. Ich nutze Xing und Instagram am meisten.
  • LinkedIn versucht immer wieder, mir eine Erlaubnis abzuringen, Einladungen an meine persönlichen Kontakte (Outlook) zu versenden. Da bin ich doch hin und wieder genervt.

Kommentare – pro LinkedIn

  • Meine Nutzung von Xing und LinkedIn ist unterschiedlich. In den letzten 10 Monaten hat sich mein Schwerpunkt auf LinkedIn verlagert. Ich nutze beide Plattformen für neue und alte Kontakte, für Informationssammlung und Veranstaltungen. Jobangebote kommen für mich eher seltener über Xing oder LinkedIn rein.
  • XING empfinde ich an vielen Stellen als altbacken und wenig benutzerfreundlich. Dennoch bin ich auf XING täglich aktiv. Ich könnte natürlich sagen, da ich selbst nur an DACH-Kontakten interessiert bin, bleib mal auf XING, doch ich bin bewusst zu LinkedIn gewechselt, weil ich hier auch konkret nur DACH-Kontakte mit meinem Profil verknüpfe. Die Benutzerfreundlichkeit ist weit höher als auf XING, dafür sind die Gruppenaktivitäten nicht wirklich erwähnenswert.
  • Die Oberfläche (von LinkedIn) ist einfacher und bietet mehr Möglichkeiten. Auf Xing ist es z. B. nicht möglich, Fotos und/oder längere Texte zu veröffentlichen (außer in Gruppen). Das stört mich.
  • Ich muss ehrlich gestehen, dass ich XING fast gar nicht mehr nutze, nur wenn ich Anfragen bekomme oder eine Stelle bewerben möchte. Finde die Funktionalitäten bei LinkedIn deutlich besser, aber vor allem die Internationalität der Kontakte.
  • Mein klarer Fokus liegt auf LinkedIn. XING ist für mich total uninteressant und hinsichtlich der Möglichkeiten gegenüber LinkedIn noch nicht einmal ansatzweise vergleichbar. Wir nutzen seit mehr als einem Jahr den LinkedIn Sales Navigator und generieren mittlerweile einen großen Teil des Neukundengeschäfts darüber.
  • Ich nutze XING so gut wie gar nicht mehr, da die Community immer weiter schrumpft und ich ständig mit irgendwelchen Angeboten von XING geködert werde. Da ist mir LinkedIn doch um einiges lieber.
  • Ich nutze mittlerweile LinkedIn lieber als Xing, habe aber noch viele gute und alte Kontakte dort, mit denen ich auch aktiv in Verbindung bin. Neue Kontakte suche und finde ich aber fast nur noch auf LinkedIn.
  • Ich bin auf beiden Plattformen angemeldet, aber nicht wirklich aktiv auf XING. Mich spricht LinkedIn deutlich mehr an. Die App und Website sind von der UX deutlich besser. Außerdem habe ich das Gefühl, dass auf LinkedIn jeder ist (inklusive DACH). Es ist internationaler und ich möchte auch international Karriere machen. Wäre mein Ziel, bei einem schwäbischen Mittelständler unterzukommen, sähe das anders aus. Auch wird LinkedIn wirklich als soziale Plattform zum Quatschen genutzt. Bei XING ist – zumindest in meinem Feed – eher tote Hose.
  • Für mich ist LinkedIn definitiv der Favorit! Die Funktionen sind besser und mein Netzwerk ist generell etwas internationaler, daher bietet sich LinkedIn bei mir mehr an. 😉
  • Mein Favorit ist zur Zeit LinkedIn. Auf Xing sind mir zu viele Coaches und sonstige Berater. Meine Zielgruppe sind Architekten und Ingenieure. Die finde ich eher auf LinkedIn.
  • So richtig Hardcore-User bin ich bei beiden nicht. Auf dem Handy finde ich LinkedIn strukturierter.

Fazit

Liest man sich die einzelnen Aussagen durch, ist wirklich alles dabei. Einen klaren Sieger konnte ich daher nicht feststellen. Ich gebe beiden Plattformen daher zu diesem Artikel jeweils einen Punkt.


Artikel auf Rechtschreibung, Grammatik und Stil geprüft von Annette Winkel
https://www.xing.com/profile/Annette_Winkel
www.lektorat-winkel.de

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Über den Autor

Joachim Rumohr ist Hamburger und Nordlicht mit Leib und Seele. Er hat mehr als zwanzig Jahre Vertriebserfahrung und das Potential von XING bereits früh erkannt. Seit 2006 gibt er sein Wissen professionell als Berater, Trainer und Vortragsredner weiter. Sein Schwerpunkt ist die digitalisierte Geschäftsanbahnung mit XING und seit 2017 auch LinkedIn.

Rumohr wird in der Presse als „XING-Experte Nr. 1“ genannt. Er ist Autor des Bestseller-Buchs „XING optimal nutzen” mit rund 20.000 verkauften Exemplaren. Auf seinem Blog veröffentlichte er seit 2007 über 1.000 Fachartikel und wird in mehr als 30 Büchern namentlich als der XING Experte genannt.

Zehntausende Menschen haben seine Vorträge live erlebt. Er führte mehrere tausend Beratungen und hunderte Seminare durch. Mit seiner begeisternden Art steht er für motivierenden und nachhaltigen Wissenstransfer.

Heute lebt und arbeitet Joachim Rumohr in Mölln, der östlich von Hamburg gelegenen Kurstadt. Mölln gehört mit rund 19.000 Einwohnern zu den zehn schönsten Kleinstädten Deutschlands. In seiner Umgebung mit sehr viel Wald, Natur und Seen findet Joachim Rumohr seinen Ausgleich: In seiner Freizeit klettert Joachim Rumohr leidenschaftlich gern auf Bäume. Dabei nutzt er das Equipment von professionellen Baumpflegern und steigt so auf Bäume in bis zu 40 m Höhe.

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Kommentare vs. DS-GVO

Ich habe bis heute kein wirklich funktionierendes und (mit meinen anderen PlugIns) kompatibles PlugIn für WordPress gefunden, mit dem ich die Standard-Kommentarfunktion in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung konform gestalten könnte. Ich habe mich daher zunächst entschieden die Kommentarfunktion abzuschalten und ein Formular für eine direkte Anfrage zu hinterlegen. Mal sehen, was die Zeit nach dem 25. Mai 2018 bringt und wie sich die ganze Situation entwickeln wird. Sobald es geht werde ich die Kommentare wieder einschalten.