Reputation? – Ein Bild sagt noch immer mehr als 1.000 Worte!

Sind sich die Mitglieder wirklich nicht darüber im klaren, wie wichtig ein gutes Profilfoto für die eigene Reputation ist? Es ist erschreckend, wie viele schlechte Profilbilder einem jeden Tag auf Xing und LinkedIn begegnen. Oft scheint es so, als würde das erstbeste Bild ausgewählt und hochgeladen. Über das Foto wird jedoch unbewusst sehr viel kommuniziert.

Wussten Sie beispielsweise, dass Sie durch die Art, wie Sie Ihr Profilbild zuschneiden, kleiner, aggressiv, nicht vertrauenswürdig oder sogar unheimlich aussehen können? Im folgenden Artikel finden Sie einige Beispiele dafür, wie ein Profilbild falsch zugeschnitten wird: https://www.rumohr.de/2016/fehler-beim-zuschneiden-profilbild/

Auch das kleine Format soll wirken

Mit einem guten Foto zeigen Sie dem Betrachter einen großen Teil Ihrer Persönlichkeit. Es zahlt direkt auf Ihre Reputation ein! Bedenken Sie dabei, dass die Bilder bei Xing und LinkedIn auch in kleineren Formaten zu sehen sind. Prüfen Sie also ebenfalls, wie das Bild kleiner wirkt, es sollte in jeder Größe eine gewisse Aussagekraft besitzen. Tipp: Meist sind Bilder mit einem helleren Hintergrund für die Vorschau in kleinem Format wesentlich besser geeignet.

Verlassen Sie sich für Ihre Reputation auf einen Profi

Lassen Sie am besten professionelle Aufnahmen von einem guten Fotografen machen. Beachten Sie dabei, dass nicht jeder Berufsfotograf automatisch gute Porträtaufnahmen erstellt. Wenn Sie keinen Fotografen kennen, schauen Sie sich Profile von Menschen aus Ihrer Stadt an. Lassen Sie sich von Mitgliedern mit ansprechenden Bildern eine Empfehlung geben.

Den allerersten Eindruck gewinnt ein Profilbesucher durch Ihr Foto, und dafür gibt es keine zweite Chance.

Einige Fotografen, wie Beatrice Hermann aus Hamburg, bieten nicht nur die Erstellung der Bilder, sondern bringen gleich noch 2-3 ausgesuchte Bilder ins richtige Format für Ihr Online-Profil. Sie brauchen es dann nur noch hochzuladen.

Extra-Tipp: Definieren Sie Ihren Auftrag klar

Klären Sie mit Ihrem Fotografen genau ab, wie es sich mit den Rechten an den Porträtaufnahmen verhält. Achten Sie darauf, dass Sie die Fotos ebenso für die Gestaltung Ihrer Internetseite und für Online-Profile nutzen dürfen. Ansonsten könnte es Ihnen passieren, dass Ihr Fotograf später ein zusätzliches Honorar fordert und dabei das Recht auf seiner Seite hat.

Es gab einen Fall, in dem ein Fotograf ein zusätzliches Honorar für eine solche Nutzung eingeklagt und Recht bekommen hat. Der Kunde hatte lediglich Bewerbungsfotos für eine Bewerbung in Auftrag gegeben und dieses Foto dann anschließend auch als Profilbild in seinem Online-Profil genutzt. Der Fotograf klagte aufgrund der nicht freigegebenen Nutzung des Fotos für das Internet und bekam Recht.

Gerade bei Portraitaufnahmen ist es oft noch üblich, daß der Kunde lediglich Abzüge seines Fotos, beziehungsweise der gewünschten Fotos bekommt. Die Negative bleiben in diesen Fällen Eigentum des Fotografen. Sprechen Sie besser ein sogenanntes digitales Fotoshooting ab und verhandeln Sie die Ausgabe sämtlicher Aufnahmen in Originalgröße auf einer DVD.

So haben Sie später die Möglichkeit diese Aufnahmen zusätzlich für Ihre WebSite, Prospekte oder auf Ihren Online-Profilen zu nutzen.

Man sieht den Unterschied!

Mit den folgenden Beispielen möchte ich abschliessend verdeutlichen, wie groß der Unterschied zu professionellen Bildern sein kann. Mir wurden dafür von der Hamburger Fotografin Beatrice Hermann eine Reihe von Bildern Ihrer Kunden zur Verfügung gestellt. Die Bilder finden Sie in diesem Artikel: https://www.rumohr.de/2009/ueber-die-wirkung-von-profilbildern/. Auf der gleichen Seite finden Sie unten auch verschiedene lesenswerte Statements von Menschen mit neuen Profilbildern.

Fazit

Legen Sie viel Wert auf Ihr eigenes Profilbild und halten Sie es stets aktuell. Ich persönlich lasse alle 2 Jahre neue Bilder erstellen und finde den Unterschied bei der direkten Gegenüberstellung jeweils recht hoch.

Übrigens: Im November 2014 änderte beispielsweise Xing das Format seiner Profilbilder von einem hochformatigen Rechteck auf die quadratisch Ansicht. Doch noch immer gibt es Profilbilder auf denen durch den automatischen Zuschnitt beispielsweise die Kinnpartien fehlen. Also, wie aktuell ist Ihr Profilbild?


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Über den Autor

Joachim Rumohr ist Hamburger und Nordlicht mit Leib und Seele. Er hat mehr als zwanzig Jahre Vertriebserfahrung und das Potential von XING bereits früh erkannt. Seit 2006 gibt er sein Wissen professionell als Berater, Trainer und Vortragsredner weiter. Sein Schwerpunkt ist die digitalisierte Geschäftsanbahnung mit XING und seit 2017 auch LinkedIn.

Rumohr wird in der Presse als „XING-Experte Nr. 1“ genannt. Er ist Autor des Bestseller-Buchs „XING optimal nutzen” mit rund 20.000 verkauften Exemplaren. Auf seinem Blog veröffentlichte er seit 2007 über 1.000 Fachartikel und wird in mehr als 30 Büchern namentlich als der XING Experte genannt.

Zehntausende Menschen haben seine Vorträge live erlebt. Er führte mehrere tausend Beratungen und hunderte Seminare durch. Mit seiner begeisternden Art steht er für motivierenden und nachhaltigen Wissenstransfer.

Heute lebt und arbeitet Joachim Rumohr in Mölln, der östlich von Hamburg gelegenen Kurstadt. Mölln gehört mit rund 19.000 Einwohnern zu den zehn schönsten Kleinstädten Deutschlands. In seiner Umgebung mit sehr viel Wald, Natur und Seen findet Joachim Rumohr seinen Ausgleich: In seiner Freizeit klettert Joachim Rumohr leidenschaftlich gern auf Bäume. Dabei nutzt er das Equipment von professionellen Baumpflegern und steigt so auf Bäume in bis zu 40 m Höhe.

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Kommentare vs. DS-GVO

Ich habe bis heute kein wirklich funktionierendes und (mit meinen anderen PlugIns) kompatibles PlugIn für WordPress gefunden, mit dem ich die Standard-Kommentarfunktion in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung konform gestalten könnte. Ich habe mich daher zunächst entschieden die Kommentarfunktion abzuschalten und ein Formular für eine direkte Anfrage zu hinterlegen. Mal sehen, was die Zeit nach dem 25. Mai 2018 bringt und wie sich die ganze Situation entwickeln wird. Sobald es geht werde ich die Kommentare wieder einschalten.