Möchtest Du Follower oder Kontakte auf LinkedIn?

Du hast auf LinkedIn die Möglichkeit, zu entscheiden, ob Dir Deine Besucher vorrangig folgen oder ob sie sich mit Dir vernetzen können. Je nach Einstellung wird auf Deinem Profil die Haupt-Aktion auf “Folgen” oder “Vernetzen” eingestellt. Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Einstellung erkläre ich Dir in diesem Artikel.

Der Hauptunterschied besteht darin, dass Follower Deine Beiträge in ihrem Neuigkeiten-Stream angezeigt bekommen, jedoch nicht in Deiner Kontaktliste erscheinen. Du siehst Deine Follower in Deinem Stream nur, wenn Du ihnen ebenfalls folgst.

Vorrangig kannst Du mit dieser Einstellung darüber entscheiden, wie viele Kontaktanfragen Du bekommst. Erhältst Du nämlich zu viele unpassende oder auch viele werbliche Anfragen, dann kann es durchaus Sinn ergeben, das Profil auf “Folgen” umzustellen.

So legst Du „Folgen“ als Haupt-Aktion auf Deinem Profil fest

Klicke oben rechts auf Dein kleines Profilbild. Unter der Überschrift “Konto” findest Du “Einstellungen & Datenschutz”. Klicke dort in den Bereich “Datenschutz” und wähle dann “Blockieren und Ausblenden”.  Gleich der erste Punkt ist “Follower”. Hier kannst Du generell festlegen, wer Dir folgen und Deine öffentlichen Updates sehen kann. Wenn Du hier „Alle“ auswählst, können auch Personen außerhalb Deines Netzwerks Deinen öffentlichen Updates folgen.

Darunter kannst Du dann „Folgen“ als Haupt-Aktion auf Deinem Profil festlegen. Den Unterschied siehst Du auf den beiden folgenden Screenshots.

Hinweis: Solltest Du einmal eine andere Option wählen wollen als diejenige, die Dir direkt auf dem Profil angezeigt wird, so klicke einfach auf “Mehr …”. Darunter findest Du dann die jeweils andere nicht als Button angezeigte Möglichkeit. 😉

Kontaktanfragen generell einschränken

Zusätzlich kannst Du in den Einstellungen festlegen, wer Dir überhaupt eine Kontaktanfrage stellen kann. Es lohnt sich übrigens, hier einmal zu kontrollieren, wie Deine Einstellungen derzeit aussehen. Vielleicht hast Du es so eingestellt, dass man Deine E-Mail-Adresse eingeben muss, um eine Anfrage zu stellen. Diesen Fall hatte ich vor Kurzem in einem Seminar und der Teilnehmerin war dies gar nicht bewusst.

So findest Du die Einstellungen zur Kontaktanfrage

Klicke oben rechts auf Dein kleines Profilbild. Unter der Überschrift “Konto” findest Du “Einstellungen & Datenschutz”. Klicke dort in den Bereich “Kommunikation” und wähle dann “Wer darf Sie kontaktieren?”. Gleich der erste Punkt ist “Kontaktanfragen” und hier kannst Du festlegen, wer sich mit Dir vernetzen darf:

Meine Empfehlung

Zum Start empfehle ich Dir, alle Optionen so zu belassen, dass sich jeder mit Dir vernetzen kann. Im Laufe der Zeit kannst Du bei Bedarf entsprechende Anpassungen vornehmen.


Artikel auf Rechtschreibung, Grammatik und Stil geprüft von Annette Winkel
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Über den Autor

Joachim Rumohr hat mehr als zwanzig Jahre Vertriebserfahrung und das Potential von Social Selling und Networking früh erkannt. Seit 2006 gibt er sein Wissen professionell als Berater, Trainer und Vortragsredner weiter. Sein Schwerpunkt ist die Geschäftsanbahnung mit XING und LinkedIn im B2B-Vertrieb.

Rumohr ist Autor des Bestseller-Buchs „XING optimal nutzen” mit rund 20.000 verkauften Exemplaren. Auf seinem Blog veröffentlichte er seit 2007 über 1.000 Fachartikel und wird in mehr als 30 Büchern namentlich als Experte genannt.

Er hat Erfahrungen aus mehr als 10.000 Stunden Beratungen, Trainings und Vorträgen rund um die Nutzung von Business-Plattformen wie XING und LinkedIn gesammelt. Zehntausende Menschen haben seine Vorträge live erlebt. Er führte mehrere tausend Beratungen und hunderte Seminare durch. Mit seiner begeisternden Art steht er für motivierenden und nachhaltigen Wissenstransfer.

Rumohr lebt und arbeitet in Mölln, der östlich von Hamburg gelegenen Kurstadt. Mölln gehört mit rund 19.000 Einwohnern zu den zehn schönsten Kleinstädten Deutschlands. In seiner Umgebung mit sehr viel Wald, Natur und Seen findet Joachim Rumohr seinen Ausgleich: In seiner Freizeit klettert er leidenschaftlich gern auf Bäume. Dabei nutzt er das Equipment von professionellen Baumpflegern und steigt so auf Bäume in bis zu 40 m Höhe.

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Kommentare vs. DS-GVO

Ich habe bis heute kein wirklich funktionierendes und (mit meinen anderen PlugIns) kompatibles PlugIn für WordPress gefunden, mit dem ich die Standard-Kommentarfunktion in Bezug auf die Datenschutz-Grundverordnung konform gestalten könnte. Ich habe mich daher zunächst entschieden die Kommentarfunktion abzuschalten und ein Formular für eine direkte Anfrage zu hinterlegen. Mal sehen, was die Zeit nach dem 25. Mai 2018 bringt und wie sich die ganze Situation entwickeln wird. Sobald es geht werde ich die Kommentare wieder einschalten.