Effektive Netzwerkarbeit bedeutet Prioritäten zu setzen. Oft wird daher empfohlen, mit A-, B- und C-Kontakten zu arbeiten. Doch wie werden diese definiert? Warum ist jemand ein solcher A-, B- oder C-Kontakt? Schauen wir uns zunächst einmal an, welche Menschen in unserem Netzwerk eine besondere Rolle spielen könnten.

 

  • Fans

    Fans sind Anhänger unserer Produkte, Dienstleistungen oder auch unserer Person. Sie mögen, was wir anbieten, und kaufen es immer wieder. Aus diesem Kreis erhalten wir Empfehlungen und Kundenstimmen.

  • Begleiter

    Zu diesem Kreis gehört jeder, von dem Sie nicht nur einen gut gemeinten Rat annehmen würden, sondern diesen auf Nachfrage auch gern bekommen. Das sind Ihre wichtigsten Tipp- und Impulsgeber. Gute Freunde, Kooperations- und Geschäftspartner, auf die Sie in jeder Lebenslage zählen können.

  • Botschafter

    Diese Kontakte teilen Ihre Inhalte, verlinken in ihren Artikeln auf Sie und Ihr Angebot oder schreiben auch schon mal eine Empfehlung an das gesamte Netzwerk oder ihren Newsverteiler. Sie verlangen dafür nicht unbedingt eine finanzielle Gegenleistung. Sonst wären es ja auch Geschäfts- oder Kooperationspartner.

 

Wenn Sie diese Personengruppen für sich definiert haben, können Sie im nächsten Schritt ganz leicht zur A-, B- und C-Gruppierung übergehen. Beispielsweise könnten Sie alle Kontakte, die zu keiner der oben genannten drei Erfolgssäulen gehören, als C-Kontakte definieren.

Jeder, der mindestens bei einer der drei Säulen zu finden ist, wird zum B-Kontakt. Und die ganz speziellen Menschen, die zu zwei oder allen drei Definitionen passen, sind Ihre wichtigsten A-Kontakte.

Mit dieser Kategorisierung lassen sich anschließend entsprechend weitere Aktionen und Abläufe planen. So erhalten zum Beispiel die C-Kontakte eine Standard-Nachricht zum Geburtstag, die B-Kontakte eine individuelle und die A-Kontakte werden von Ihnen persönlich angerufen.

Sie können diese Kategorien übrigens in der Regel in Ihrer Kundenverwaltung, auch CRM-System genannt, vergeben.

Und sogar direkt auf Social-Networking-Plattformen ist dies möglich. Auf XING kann man direkte Kontakte beispielsweise einer oder mehreren Kategorien zuordnen. Und auf Facebook nutzen Sie hierzu die Funktion der „Freundeslisten“.