Wie der liebe Gott Web 2.0 nutzt, um unsere Talente zu fördern, das erfahren Sie in dieser besonderen Geschichte von Sabine Piarry, die ich mit freundlicher Genehmigung auch hier in meinem Blog veröffentlichen darf:

Es lebte zu Beginn des neuen Jahrtausends eine Frau, die hatte wunderbare Talente. Sie beschloss, eine eigene Firma zu gründen, um ihre Talente beruflich zu nutzen. Nachdem sie den Entschluss gefasst hatte, scheute sie keine Mühen, ihre Talente zu perfektionieren. Dabei verging die eine oder andere Nacht, in der sie lernte und arbeitete, um alles zu bewältigen und ihren Kunden gerecht zu werden.

Der liebe Gott sah das und freute sich darüber. Und er beschloss, sie zu unterstützen. Zunächst schickte er ihr die Möglichkeit, E-Mails zu schreiben, damit sie ihre Kunden leichter und kostengünstiger mit Informationen versorgen konnte. Sie tat sich anfangs schwer, dieses Geschenk anzunehmen, zu fest verankert war die Gewohnheit, Informationen per Post zu versenden.

Danach schickte er ihr eine eigene Webseite. Sie lehnte das Geschenk zunächst ab mit der Begründung: „In meiner Branche braucht man keinen Internetauftritt.“ Später überlegte sie es sich anders und kreierte sich einen schönen Internetauftritt, der ihr sehr gut gefiel.

Eine Weile verging, da schickte ihr der liebe Gott eine Einladung zu einem Networking-Treffen. Vor lauter Arbeit konnte sie allerdings nicht zu dem Treffen gehen und außerdem hatte sie keine Ahnung, was sie eigentlich dort zu suchen hatte.

Dann kam eine lange Auftragsflaute. Sie suchte neue Kunden, aber es gestaltete sich mühsam, neue Kunden zu gewinnen. Da schickte ihr der liebe Gott eine weitere Einladung zu einem Networking-Treffen. Weil sie nichts Besseres zu tun hatte, nahm sie an. Tatsächlich lernte sie dort interessante Menschen kennen. Sie hätte sicher auch viel Spaß an der Veranstaltung gehabt, wenn sie nicht ständig ein Gefühl des Mangels beschlichen hätte. Ein Konkurrent hier, ein phantasiereicher Flyer dort und ein gelungener Vortrag aus dem Stegreif. Sie vergaß völlig an ihre eigenen Talente zu denken, so abgelenkt und irritiert war sie.

Da schenkte ihr der liebe Gott ein Netzwerkbuch, in dem erklärt wurde, dass es wichtig ist, sich auf seine eigenen Stärken und Talente zu konzentrieren, um in seiner Kraft zu sein. In diesem Buch stand auch geschrieben, dass Wettbewerbsdenken Mangeldenken ist, und warum es so wichtig ist, darauf zu verzichten, wenn man sich Fülle wünscht. Das gefiel ihr und sie beschloss, ihre Sichtweise zu ändern.

Von nun an konzentrierte sie sich auf ihre Stärken. Und siehe da: Schnell erhielt sie Anfragen von Kunden. Sie bekam auch nützliche Informationen und Kontakte zu Menschen, die sie nun regelmäßig beim Netzwerken traf. Und vor allem kehrte die Fülle zurück.

Dem lieben Gott gefiel das und so schickte er ihr XING, damit sie in ihrer Fülle noch mehr Menschen kennenlernen konnte. Sie legte sich dort ein Profil an und verbrachte Stunden damit herauszufinden, wie sie diese Plattform für sich nutzen konnte. Als ihr das nicht wirklich gelang, wurde sie wütend. Sie frage sich: „Ist die Zeit am Computer nicht eher verschwendete Zeit?“ Da schickte ihr der liebe Gott gleich drei Einladungen zu einer XING-Webkonferenz, um die Möglichkeiten des Systems in Windeseile kennenzulernen. Sie scheute allerdings den Versuch, die Teilnahme an so einer Konferenz einfach mal auszuprobieren.

Da wollte sie die Zeit besser nutzen, um sich mit ihren Freunden auszutauschen und vielleicht auch wieder Kontakt zu alten Freunden aufzunehmen. Sie suchte nach ihren alten Adressbüchern, aber im Umzug mussten diese irgendwie verloren gegangen sein. Da wurde sie traurig. Als der liebe Gott das sah, schickte er ihr Facebook. Das gefiel ihr gut, weil sie dort sogleich eine liebe alte Freundin entdeckte, die sie schon jahrelang nicht mehr gesehen hatte. Sie nahm Kontakt auf und sie telefonierten lange miteinander.

Nachdem sie sich eine Weile mit Facebook beschäftigt hatte, besuchte sie mal wieder XING. Die Plattform schien ihr auf einmal verändert. Sie wirkte wohlgesinnter, obwohl sich augenscheinlich nichts geändert hatte. Da entdeckte sie bei der Suche dort einen Suchagenten, den sie jede Woche automatisch einschalten konnte und der sie wie ein treuer Butler mit den Informationen versorgte, die für sie interessant waren. Das gefiel ihr nun ausgesprochen gut und so konnte sie mithilfe des Butlers ihre Talente bekannter machen.

Aber der liebe Gott ließ auch jetzt noch nicht locker. Er schickte ihr Twitter und ihre prompte Antwort war: „In 140 Zeichen soll ich sagen, was wirklich wichtig ist? Das ist doch total verrückt.“ „So verrückt es auch sein mag, kannst du dir vorstellen, wie viel mehr Zeit du zukünftig für deine Talente zur Verfügung hast, wenn du alles in dieser Kürze sagst, was du zu sagen hast?“ Da verstummte sie und überlegte. Ja, die Zeitersparnis schien enorm. Und so lernte sie zudem, ihre Talente in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen.

Nach einigen Wochen schickte sie an den lieben Gott eine E-Mail: „Danke für deine Unterstützung lieber Gott. Jetzt hätte ich allerdings noch einen weiteren Wunsch: Ich möchte nur noch das machen, was mir wirklich Spaß macht. Es gibt so viele Möglichkeiten…“

Da schickte ihr der liebe Gott einen Link, mit dem das Web 2.0 gerade das Universum beschenkte.


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